Ort Neuer Erkenntnisse
Wofür wir uns einsetzen
Aufklärungsarbeit & gesellschaftliches Engagement
ONE ist ein gemeinnütziger Verein für Prävention, Stabilität und Handlungskompetenz in entscheidenden Momenten. Wir arbeiten mit Bildung und Projekten daran, dass Menschen unter Druck klar bleiben, Verantwortung übernehmen und umsetzen können.

In unserem Verein setzen wir uns dafür ein, dass Situationen, in denen Menschen sich bedroht, bedrängt oder unsicher fühlen, nicht ignoriert, belächelt oder verharmlost werden. Niemand sollte in einem Moment der Angst alleine gelassen werden. Deshalb sensibilisieren wir Jugendliche ebenso wie Mitarbeitende in Bars, Clubs und anderen öffentlichen Räumen dafür, Gefahrensignale zu erkennen, Hilfe zu organisieren und Betroffene aktiv zu unterstützen.

Unser Ziel ist eine Gemeinschaft, in der Menschen einander wahrnehmen, unterstützen und schützen, und in der Erwachsene konsequent vorleben, was mutiges, respektvolles und verantwortungsvolles Handeln bedeutet. Mut zeigt sich nicht im Beobachten, sondern im Eingreifen.

Diese Haltung bildet die Grundlage unserer Schulungen und Informationsmaterialien. Sie zeigen praxisnah, wie couragiertes Verhalten aussieht und wie alle Beteiligten - Gäste, Personal, Türsteher:innen, Pädagog:innen und Eltern - gemeinsam Verantwortung übernehmen können.

Nur wenn wir gemeinsam hinsehen, handeln und füreinander einstehen, können wir langfristig sicherstellen, dass Diskriminierung, Belästigung und Gewalt keinen Platz haben.

Warum dieses Engagement notwendig ist

Smartphones und soziale Medien haben unsere Reaktionen in heiklen Momenten verändert. Immer öfter wird gefilmt statt geholfen. Einsatzkräfte berichten von blockierten Rettungswegen und öffentlicher Bloßstellung von Verletzten. Schaulust ersetzt Verantwortung, und viele Menschen wissen nicht mehr, was in solchen Momenten richtig wäre.

Dieses Verhalten zeigt, wie schnell grundlegende Werte wie Mitgefühl, Respekt und Zivilcourage ins Wanken geraten können und wie sehr junge Menschen vom Verhalten der Erwachsenen geprägt werden. Denn Kinder und Jugendliche übernehmen nicht unsere Appelle, sondern unser Handeln.

Was wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen

Wir möchten eine Haltung fördern, die sich in allen Lebensbereichen zeigt, ob im Nachtleben, im Schulalltag, bei Veranstaltungen oder im Straßenverkehr:
  • Hinschauen statt wegsehen
  • Handeln statt filmen
  • Unterstützen statt bloßstellen
  • Zivilcourage statt Gleichgültigkeit
Unsere Aufgabe ist es, jungen Menschen das zu vermitteln, was sie zu selten sehen: Erwachsene, die Verantwortung übernehmen.

UNSERE SCHWERPUNKTE

1. Bildung & Workshops – Handlungsfähigkeit statt Hilflosigkeit
Wir vermitteln Jugendlichen und Erwachsenen:
  • wie man in kritischen Situationen Verantwortung übernimmt
  • wie man Betroffene schützt und unterstützt
  • wie man Grenzen erkennt und wahrt
  • wie man Gefahrensignale richtig einschätzt
  • wie man im digitalen Raum respektvoll agiert
Wissen ist wichtig. Echte Veränderung entsteht aber erst, wenn Erwachsene diese Haltung sichtbar vorleben.
2. Sport & Teamarbeit – Fairness beginnt bei den Großen
Sport zeigt, welche Werte tatsächlich gelten. Jugendliche beobachten:
  • wie Trainer:innen handeln
  • wie Erwachsene Konflikte lösen
  • ob Fairness tatsächlich zählt
Beim Benefiz-Fußballturnier 2026 setzen wir bewusst ein Zeichen. Vorbild sein heißt, Verantwortung zu zeigen - auf und neben dem Platz.
3. Sicherheit & Prävention – Räume schaffen, die schützen
Unsere Arbeit umfasst:
  • Schutzkonzepte für Clubs, Schulen und Vereine
  • das Hilfekonzept „Ist Luisa hier?“
  • Anti-Gaffer-Aufklärung
  • Sensibilisierung für Grenzüberschreitungen
  • Unterstützung für Betroffene
Sicherheit entsteht nicht allein durch Regeln. Sie entsteht, wenn Menschen bereit sind, einzugreifen.
4. Digitale Verantwortung – wie wir mit unserem Blick umgehen
Kinder und Jugendliche sehen sehr genau, wie Erwachsene Smartphones nutzen:
  • Filmen wir?
  • Helfen wir?
  • Respektieren wir Privatsphäre?
  • Teilen wir sensible Inhalte?
Digitale Verantwortung beginnt beim Erwachsenen. Sie ist nicht delegierbar.

UNSERE VISION

Wir setzen uns für eine Gemeinschaft ein, in der:
  • Erwachsene Mut, Empathie und Verantwortung vorleben
  • Jugendliche Orientierung finden
  • Betroffene Unterstützung erfahren
  • Hilfe selbstverständlich ist
  • Respekt sichtbar gelebt wird
  • Schaulust und Gleichgültigkeit keinen Raum haben
Eine Gemeinschaft, die zeigt, was Menschlichkeit bedeutet: hinsehen, handeln, schützen.
Aktuelle Projekte
Verhaltensprotokoll
bei
Bewusstlosigkeit
in Bars, Clubs und vergleichbaren Umgebungen
Zielgruppe: Jugendliche, Freundeskreis, Barpersonal, Türsteher/Security
  • I. Sofortige Wahrnehmung der Situation
    • Situation erkennen: Stellt fest, ob eine Person bewusstlos ist (nicht ansprechbar, reagiert nicht auf Berührung oder Ansprache).
    • Eigene Sicherheit: Achtet darauf, dass ihr und Umstehende nicht in Gefahr seid (z. B. durch Gedränge, Glasbruch, aggressive Personen).
    • Um Hilfe bitten: Sorgt dafür, dass mindestens eine weitere Person unterstützt (Freundin, Kollegin, Security).
Unser Ziel:
Mit diesem Protokoll soll gewährleistet sein, dass alle Beteiligten – ob Freundeskreis, Barpersonal oder Security – schnell und gezielt handeln können, um in einer Notsituation kompetent und besonnen Hilfe zu leisten.
Verhaltensprotokoll
für den Code
"Ist Luisa hier?"
in Bars, Clubs und vergleichbaren Umgebungen
Zielgruppe: Jugendliche, Freundeskreis, Barpersonal, Türsteher/Security
  • I. Hintergrund und Bedeutung des Codes
    • Was bedeutet „Ist Luisa hier?“?
      „Luisa ist hier“ oder die Frage „Ist Luisa hier?“ ist ein internationaler Code, den Menschen (meist Frauen, aber grundsätzlich jeder) in Bars, Clubs oder anderen Veranstaltungsorten verwenden, wenn sie sich unwohl, bedrängt oder bedroht fühlen.
    • Ziel des Codes:
      • Unauffälliges Hilfesignal an das Personal oder an umstehende Personen senden.
      • Eskalationen vermeiden, indem nicht direkt auf eine Gefahr hingewiesen wird.
      • Sofortige Unterstützung organisieren (Begleitung, diskrete Lösung, ggf. Einleitung weiterer Schritte).
Unser Ziel:
Mit diesem Protokoll kann jeder – sei es im Freundeskreis oder im Bar-/Security-Team – durch den Code „Ist Luisa hier?“ effektiv und diskret reagieren, um bedrohliche oder unangenehme Situationen schnell zu entschärfen.
Gemeinsam
gegen die
Loverboy Methode
Aufklärung, Prävention & Bewusstseinswandel
Die Loverboy-Methode ist eine hinterhältige Manipulationsstrategie, bei der Täter gezielt das Vertrauen junger Menschen gewinnen, um sie emotional abhängig zu machen und anschließend auszubeuten. Doch hinter jedem Täter steckt auch eine Geschichte - oft geprägt von eigener Gewalt, Vernachlässigung oder kriminellen Strukturen. Unser Ziel ist es, nicht nur potenzielle Opfer zu schützen, sondern auch Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die gesellschaftlichen Hintergründe dieses Problems zu schaffen.
Warum ist Aufklärung so wichtig?

Viele Menschen stellen sich Loverboys als kaltblütige Verbrecher vor, doch die Realität ist komplexer. Manche von ihnen sind selbst früh in Abhängigkeiten oder Gewaltverhältnisse geraten und reproduzieren diese Muster. Das bedeutet nicht, dass ihr Handeln entschuldigt werden kann - aber es zeigt, dass wir als Gesellschaft genauer hinsehen müssen, um langfristige Lösungen zu finden. Wenn wir nur die Symptome bekämpfen, aber die Ursachen ignorieren, bleibt das Problem bestehen.

Unsere Arbeit setzt an mehreren Ebenen an:
  • Aufklärung & Prävention in Schulen
  • Wir informieren Jugendliche über Täterstrategien, emotionale Manipulation und Selbstschutz, damit sie sich frühzeitig davor schützen können.

  • Eltern- & Lehrerfortbildungen
  • Erwachsene lernen, Anzeichen zu erkennen, Vorurteile zu hinterfragen und betroffenen Jugendlichen empathisch zu begegnen.

  • Öffentlichkeitsarbeit & Bewusstseinsbildung
  • Unsere Kampagnen sensibilisieren für die komplexen Hintergründe der Loverboy-Methode und regen zum Nachdenken an.

  • Abbau von Vorurteilen
  • Wir ermutigen dazu, über die Täter nicht nur mit Hass oder Angst zu sprechen, sondern nach den Ursachen zu suchen, um zukünftige Täterstrukturen zu verhindern.

  • Social Media & digitale Prävention
  • Durch Videos, Erfahrungsberichte und interaktive Inhalte erreichen wir junge Menschen dort, wo sie am verwundbarsten sind - online.

Unser Ziel:
Junge Menschen stärken, Risiken minimieren und eine Gesellschaft schaffen, die nicht nur Symptome bekämpft, sondern auch Hintergründe versteht. Nur durch Wissen, Empathie und gemeinsames Handeln können wir langfristig verhindern, dass Täter Erfolg haben.

Unsere Vision

Wir wollen eine Gesellschaft hinterlassen, in der Hilfe selbstverständlich ist - und Verantwortung nicht wegdelegiert wird.

Unser Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben mit Würde und Perspektive - auch in belastenden Phasen. ONE schafft Räume und Projekte, in denen Potentiale sichtbar werden und Orientierung entsteht - im Alltag, in Gemeinschaften und dort, wo es darauf ankommt. Dieser Rahmen hilft dabei, über sich hinauszuwachsen und in entscheidenden Momenten klar zu bleiben - unabhängig von Alter, Herkunft, Lebenssituation oder körperlichen Voraussetzungen.

Erkenntnis soll Wirkung werden: sichtbar in Projekten, Haltung und konkretem Handeln.

Unsere Werte und Aktivitäten

  • Förderung der Potentialentfaltung
  • Unterstützung und Begleitung von Menschen bei der Findung und nachhaltigen Umsetzung ihrer Potentiale.

  • Projektarbeit und Kooperationen
  • Durchführung von Projekten und Kooperationen, um das Zusammenleben zu lernen und zu fördern.

  • Wissensaustausch
  • Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Organisationen und Verbänden zur Förderung und Verbreitung unserer Ziele.

  • Bildungsinitiativen
  • Organisation von Bildungsreisen, Veranstaltungen und Kongressen sowie Kooperationen mit Bildungseinrichtungen.

Mitgliedschaft und Engagement

  • Mitgliedschaft
  • Offen für alle, die sich unseren Zielen verbunden fühlen und sich engagieren möchten.

  • Arten der Mitgliedschaft
  • Ordentliche Mitglieder mit voller Beteiligung und außerordentliche Mitglieder als Förderer.

  • Ehrenmitgliedschaft
  • Anerkennung für besondere Verdienste um den Verein.

Wie Sie uns unterstützen können

  • Mitgliedsbeiträge und Spenden
  • Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns, unsere Mission fortzusetzen und zu erweitern.

  • Teilnahme an Veranstaltungen
  • Engagieren Sie sich in unseren Projekten und Veranstaltungen.