In unserem Verein setzen wir uns dafür ein, dass Situationen, in denen Menschen sich bedroht, bedrängt oder unsicher fühlen, nicht ignoriert, belächelt oder verharmlost werden. Niemand sollte in einem Moment der Angst alleine gelassen werden. Deshalb sensibilisieren wir Jugendliche ebenso wie Mitarbeitende in Bars, Clubs und anderen öffentlichen Räumen dafür, Gefahrensignale zu erkennen, Hilfe zu organisieren und Betroffene aktiv zu unterstützen.
Unser Ziel ist eine Gemeinschaft, in der Menschen einander wahrnehmen, unterstützen und schützen, und in der Erwachsene konsequent vorleben, was mutiges, respektvolles und verantwortungsvolles Handeln bedeutet. Mut zeigt sich nicht im Beobachten, sondern im Eingreifen.
Diese Haltung bildet die Grundlage unserer Schulungen und Informationsmaterialien. Sie zeigen praxisnah, wie couragiertes Verhalten aussieht und wie alle Beteiligten - Gäste, Personal, Türsteher:innen, Pädagog:innen und Eltern - gemeinsam Verantwortung übernehmen können.
Nur wenn wir gemeinsam hinsehen, handeln und füreinander einstehen, können wir langfristig sicherstellen, dass Diskriminierung, Belästigung und Gewalt keinen Platz haben.
Dieses Verhalten zeigt, wie schnell grundlegende Werte wie Mitgefühl, Respekt und Zivilcourage ins Wanken geraten können und wie sehr junge Menschen vom Verhalten der Erwachsenen geprägt werden. Denn Kinder und Jugendliche übernehmen nicht unsere Appelle, sondern unser Handeln.
Viele Menschen stellen sich Loverboys als kaltblütige Verbrecher vor, doch die Realität ist komplexer. Manche von ihnen sind selbst früh in Abhängigkeiten oder Gewaltverhältnisse geraten und reproduzieren diese Muster. Das bedeutet nicht, dass ihr Handeln entschuldigt werden kann - aber es zeigt, dass wir als Gesellschaft genauer hinsehen müssen, um langfristige Lösungen zu finden. Wenn wir nur die Symptome bekämpfen, aber die Ursachen ignorieren, bleibt das Problem bestehen.
Wir informieren Jugendliche über Täterstrategien, emotionale Manipulation und Selbstschutz, damit sie sich frühzeitig davor schützen können.
Erwachsene lernen, Anzeichen zu erkennen, Vorurteile zu hinterfragen und betroffenen Jugendlichen empathisch zu begegnen.
Unsere Kampagnen sensibilisieren für die komplexen Hintergründe der Loverboy-Methode und regen zum Nachdenken an.
Wir ermutigen dazu, über die Täter nicht nur mit Hass oder Angst zu sprechen, sondern nach den Ursachen zu suchen, um zukünftige Täterstrukturen zu verhindern.
Durch Videos, Erfahrungsberichte und interaktive Inhalte erreichen wir junge Menschen dort, wo sie am verwundbarsten sind - online.
Wir wollen eine Gesellschaft hinterlassen, in der Hilfe selbstverständlich ist - und Verantwortung nicht wegdelegiert wird.
Unser Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben mit Würde und Perspektive - auch in belastenden Phasen. ONE schafft Räume und Projekte, in denen Potentiale sichtbar werden und Orientierung entsteht - im Alltag, in Gemeinschaften und dort, wo es darauf ankommt. Dieser Rahmen hilft dabei, über sich hinauszuwachsen und in entscheidenden Momenten klar zu bleiben - unabhängig von Alter, Herkunft, Lebenssituation oder körperlichen Voraussetzungen.
Erkenntnis soll Wirkung werden: sichtbar in Projekten, Haltung und konkretem Handeln.
Unterstützung und Begleitung von Menschen bei der Findung und nachhaltigen Umsetzung ihrer Potentiale.
Durchführung von Projekten und Kooperationen, um das Zusammenleben zu lernen und zu fördern.
Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Organisationen und Verbänden zur Förderung und Verbreitung unserer Ziele.
Organisation von Bildungsreisen, Veranstaltungen und Kongressen sowie Kooperationen mit Bildungseinrichtungen.
Offen für alle, die sich unseren Zielen verbunden fühlen und sich engagieren möchten.
Ordentliche Mitglieder mit voller Beteiligung und außerordentliche Mitglieder als Förderer.
Anerkennung für besondere Verdienste um den Verein.
Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns, unsere Mission fortzusetzen und zu erweitern.
Engagieren Sie sich in unseren Projekten und Veranstaltungen.